MÄRCHEN MÄRCHEN

NACH BREMEN ZOGEN MUSIKANTEN

 

 

Was tun vier alte Tiere, die kein Mensch mehr haben will, weil sie nicht mehr das leisten können, was sie als Jüngere immer gemacht haben?

Sie gründen eine Oldiegroup und beschließen, ihr Leben von nun an selbst in die Hand zu nehmen. Und Bremen, die reiche Kaufmannsstadt, scheint der ideale Ort zu sein, um damit zu beginnen. Sie erreichen ihr Ziel zwar nicht, aber in einem Haus, das sie den bösen Räubern abgenommen haben, leben sie von an glücklich und zufrieden als Alten-WG. Das Märchen 

DIE BREMER  STADTMUSIKANTEN wird hier in Reimen nacherzählt.

 

 

 

 

 

 

ISBN 9783837036787

 

Ein Esel wurd im hohen Alter

von heut auf morgen fortgejagt

von seinem undankbaren Halter,

zu schwach war er und zu betagt.

 

„Du kannst doch längst schon nichts mehr tragen,

noch nicht mal einen Sack voll Schrot“,

so hörte er den Müller klagen,

„und dafür frisst du noch mein Brot?!“

 

So wandte sich der arme Graue

von seiner Mühle traurig fort

und lief bekümmert los ins Blaue

und schleppte sich von Ort zu Ort.

 

Doch wie lang sollte er noch laufen?

Und wo bekam er Futter her?

Er konnte sich ja gar nichts kaufen,

denn seine Taschen waren leer!

 

Doch spielte er nicht gerne Laute

und sang er nicht ganz zauberhaft?

Ob er sich das denn auch noch traute

vor einer fremden Hörerschaft?

 

Hier ist der Link zum Originaltext des Märchens:

 

http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten